Mehr als überfällig…

… war die Entscheidung des Hamburger Senates, Verstärkungsmittel für die Tariferhöhungen im Jugendhilfebereich zur Verfügung zu stellen. Mehr zu dem Thema finden Sie in einer Presseerklärung der SPD-Bezirksfraktion, die „Der Neue Ruf“ am 17.01.2015 abgedruckt hat:

Mehr Geld für Kinder- und Jugendarbeit im Bezirk

Birgit Rajski: Ein gutes Zeichen

■ (pm) Harburg. Die Behörde für Arbeit, Soziales und Integration (BASFI) stockt die Tarifverstärkungsmittel auf. Tariferhöhungen für die Mitarbeiter der offnen Kinder- und Jugendarbeit können damit finanziert werden.

„Das ist ein gutes Zeichen“, freut sich Birgit Rajski, Fachsprecherin der SPD im Jugendhilfeausschuss. „Es ist unser sozialdemokratisches Selbstverständnis, dass Tarifsteigerungen nicht zu Personaleinsparungen führen sollen. Daher freuen wir uns, dass wir die Sozialbehörde bewegen konnten, diese Mittel zu tragen.

Dass es durch Umschichtungen gelungen ist, diese Mittel noch zu erhöhen, ist umso besser.“ Nachdem es zunächst so aussah, als müssen die Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit und auch die Anbieter von Hilfen zur Erziehung in der Familie und sozialräumlicher Angebote die Mehrkosten durch Tariferhöhungen selber schultern, was nur durch interne Umschichtungen und Personalkürzung möglich wäre, hatte die BASFI im November 2014 zusätzliche Mittel in Höhe von zunächst 82.000 Euro in Aussicht gestellt.

Nunmehr war es durch Umschichtungen möglich, die Gesamtsumme noch leicht auf 86.000 Euro zu steigern. Dieser Betrag fließt vollständig in die Finanzierung der Tariferhöhungen und kommt damit direkt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Gute.

Hierzu Birgit Rajski: „Es ist gut, dass das Geld diejenigen erhalten, welche auch die Arbeit in diesem wichtigen Bereich leisten.